Team

OLIVIA EBERT

Künstlerische Leitung

Olivia Ebert studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und Aberystwyth/Wales und arbeitet seit zehn Jahren dramaturgisch und kuratorisch im Kontext freier Darstellender Künste. Die von ihr häufig in gemeinschaftlichen Prozessen entwickelten Formate zeichnen sich einerseits durch eine politische Perspektive auf zeitgenössisches Kunstschaffen aus, andererseits durch ein großes Interesse an gesellschaftlicher oder städtischer Verortung von Kunst.

Olivia Ebert hat gemeinsam mit Fanti Baum die künstlerische Leitung des Theaterfestivals Favoriten in Dortmund inne. Zuvor leitete das Team 2016 das Performance-Festival Implantieren in Frankfurt am Main und veranstaltete das feministische Gesprächsformat off the record. Denken in präziser Unschärfe am Künstlerhaus Mousonturm.
2009–2011 sowie 2016 kuratierte Olivia Ebert das Aerowaves-Festival für junge Choreograf*innen aus Europa am Künstlerhaus Mousonturm. Als künstlerische Produktionsleiterin arbeitete sie eng mit Akira Takayama, Kate McIntosh, Daniel Cremer, YRD.Works, Rimini Protokoll u.v.a. zusammen. 2016–17 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Theaterwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und ist Mitherausgeberin des Konferenz-Bandes Theater als Kritik (transcript, 2018). Olivia Ebert ist Mitglied von ID_Frankfurt, Independent Dance and Performance Frankfurt e.V.
Für das Theaterfestival Schwindelfrei 2020 übernimmt sie die künstlerische Leitung.

KRIS MERKEN

Festival Dramaturgy

Kris Merken

Festivaldramturgie

Kris Merken studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen. Arbeitet international als freier Dramaturg vor allem im Bereich Zeitgenössisches Dokumentarisches Theater, u.a. mit Boris Nikitin in F wie Fälschung (2010) und Universal Export (2011). Seit 2012 entwickelt er zusammen mit der Regisseurin Corinne Maier Stücke wie Past is Present (2012),  Like a Prayer (2015) und The End of the World as we Know it (2018). Eine enge konzeptionelle Zusammenarbeit verbindet ihn seit 2014 mit der Musiktheatergruppe CapriConnection um Anna Sophie Mahler und Susanne Abelein. Auf Einladung der Khoj Artist Association New Dheli entwickelte er 2015 zusammen mit Zuleikha Chaudhari die Lecture Performance The Mrcchakatika Project. 2016 arbeitete er im Rahmen der vom Goethe Institut Bangalore ausgeschriebenen BangaloreResidency zusammen mit Kirtana Kumar und Kornarak Reddy von Infinte Souls an einer Form autofiktionalen Theaters. Aktuell  entwickelt er mit dem Perfomer Malte Scholz einen Abend mit dem Titel How my father transformed into a cyborg (AT)

NICOLE LIBNAU

Festivalleitung & Geschäftsführung

Nicole Libnau ist am Kulturamt der Stadt Mannheim zuständige Projektleiterin für die Darstellenden Künste. Hier verantwortet sie das Theaterfestival Schwindelfrei und initiiert verschiedene weitere (Kooperations)Projekte und eigene Verantaltungen.

Nach Abschluss ihres Studiums der Literatur-, Medien- und Politikwissenschaften und Stationen im freien Theater sowie im Verlagswesen, war sie am Jungen Nationaltheater Mannheim als Stellvertreterin der Intendantin und Projektmanagerin beschäftigt und leitete das künstlerische Produktionsbüro. Hier gehörte sie zu den Mitbegründerinnen der Jungen Oper und hob das internationale Figurentheater Festival Imaginale mit aus der Taufe, bei dem sie bis 2013 für das Mannheimer Programm verantwortlich war.

INGO JOOß

Technical Manager

Ingo Jooß

Technische Leitung

Ingo Jooß ist Meister für Veranstaltungstechnik und seit 2010 freischaffend als Lichtdesigner und Technischer Leiter tätig. Lichtdesigns entstanden unter anderem für das Festspielhaus Baden-Baden, das Wilhelma Theater Stuttgart, das Friedrichsbau Varieté Stuttgart, das Hope Theater Nairobi und zuletzt für die Dance Company Nanine Linning am Theater Heidelberg.  Jooß arbeitet zudem regelmäßig für verschiedene Gruppen der Freien Tanz- und Theaterszenen in Stuttgart und im Raum Mannheim / Heidelberg.

Für das Theaterfestival Schwindelfrei übernimmt er in diesem Jahr zum dritten Mal die Technische Leitung.